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Rückverfolgbarkeit kritischer Güter beim Transport ermöglicht mehr Zeit für die Patientenversorgung.


Uwe Hogartz
15. April 2026
Krankenhaus
Lesezeit: 5 Min.
Weniger Rückverfolgbarkeit, mehr Versorgung.

Intelligente Entscheidungen für unterschiedliche Bedürfnisse treffen

Medikationsfehler vermeiden

Wenn kritische Güter wie hochpreisige Medikamente, Betäubungsmittel oder Blutprodukte durch ein Krankenhaus transportiert werden, ist Präzision entscheidend. Jeder Transfer ist ein Moment, in dem Sicherheit, Compliance und Timing aufeinandertreffen. Doch allzu oft basieren diese Prozesse auf manuellen Kontrollen oder fragmentierten Systemen, die Arbeitsabläufe verlangsamen und das Pflegepersonal von den Patienten ablenken.

Die Zahl der Medikationsfehler ist alarmierend. Laut der European Hospital Management Association ereignen sich jährlich 80 Millionen schwerwiegende Medikationsfehler in Europa. Es ist offensichtlich: Krankenhäuser benötigen bessere Systeme, um Patienten zu schützen und Arbeitsabläufe zu optimieren.

Rückverfolgbarkeit im Transport wandelt Herausforderungen in Chancen.
Zu wissen, wo sich ein Artikel befindet, wer ihn bearbeitet und wann er ankommt, beseitigt Unsicherheiten. Das bedeutet weniger Telefonate, weniger Verzögerungen und ein geringeres Risiko von Verlusten.

  • Bei Betäubungsmitteln: Es gewährleistet eine sichere Nachweiskette.
  • Bei Blutprodukten: Die richtige Einheit erreicht den Patienten rechtzeitig.
  • Bei teuren Medikamenten: Es schützt Investitionen und verhindert Verschwendung.

 

Fortgeschrittene Maßnahmen müssen nicht der erste Schritt zur Vermeidung von Medikationsfehlern sein. Krankenhäuser können die Sicherheit auch durch praktische Maßnahmen verbessern:

  • Echtzeitbenachrichtigungen informieren das Personal über den Transport von gesperrten Materialien.
  • Zugang nur für autorisiertes Personal.
  • Zwei Mitarbeiter bestätigen die Freigabe, wenn zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sind.
  • Transporteure vor Blicken schützen, um Manipulationen zu verhindern.

Die nächste Stufe der Überlegungen zur Vermeidung von Fehlern bei der Medikamentenverteilung ist die Automatisierung. Krankenhäuser in der EMEA-Region setzen auf Automatisierung, um mit digitalen Tools, die eine nahtlose Rückverfolgbarkeit ermöglichen, globale Standards zu erreichen. Rohrpostsysteme wie TranspoNet transportieren Transportbehälter schnell und verfolgen sie per RFID. Diese Technologie protokolliert jede Transaktion und sendet mobile Benachrichtigungen, sobald eine Lieferung eintrifft. Durch die Integration dieser Systeme mit digitaler Rückverfolgbarkeit können Krankenhäuser sicherstellen, dass Medikamente und Blutprodukte genau dort und dann geliefert werden, wo sie benötigt werden – ganz ohne manuelle Papierarbeit.

Die Rolle von Rohrpostsystemen.

Rohrpostsysteme bilden die Infrastruktur, die es Krankenhäusern ermöglicht, Blutprodukte sicher, schnell und mit präziser digitaler Steuerung zu transportieren. Sie eignen sich hervorragend zur Unterstützung von Transfusionsdiensten und zur schnellen Lieferung temperaturempfindlicher Produkte innerhalb des Krankenhauses. Im Krankenhaus ist das Rohrpostsystem ein zentraler Bestandteil der Infrastruktur, auf den alle Teams täglich und rund um die Uhr angewiesen sind.

Next-level security: the IntelliSend station.

Für Einrichtungen mit höchsten Sicherheitsanforderungen bietet die neue TranspoNet IntelliSend-Station zusätzlichen Schutz. Funktionen wie abschließbare Schränke, die Zusatzoption SafetyLock zur Autorisierung des Personalzugangs zum Rohrpostsystem und Sichtschutzglas, das sich bei Ankunft eines Transporteurs undurchsichtig macht, gewährleisten die Sicherheit des Inhalts bis zur Abholung. Die IntelliSend-Station verfügt über weitere intuitive Funktionen, die die Arbeitsabläufe erleichtern. Das farbcodierte LED-Lichtsystem zeigt an, wann ein Korb voll ist, wann eine Station oder das System gewartet wird oder wann ein Transporteur mit Sicherheitsmarkierung eingetroffen ist – für reibungslose und sichere Arbeitsabläufe. Eine weitere wertvolle Ergänzung der IntelliSend-Station ist der Delivery Manager. Diese Software verfolgt Medikamenten- und Materiallieferungen unabhängig vom Versandweg: 1) Rohrpostsystem, 2) andere automatisierte Transportmethoden oder 3) manueller Transport. Der Delivery Manager bietet Zugriff auf Bestelldetails wie Status, Standort und Versandart. Diese Angaben ermöglichen den Krankenhäusern eine zentrale Kontroll-, Verantwortlichkeits- und Rückverfolgbarkeitsstelle während des gesamten Lieferprozesses.

Um diese Technologie optimal zu nutzen, müssen Krankenhäuser ihre Rohrpostsysteme mit regelmäßigen Software-Updates und Hardware-Integrationsplänen optimal betreiben. Eine aktuelle Software des Rohrpostsystems reduziert IT-Sicherheitsrisiken durch regelmäßige Patches und Sicherheitsupdates. Zudem ermöglicht die aktualisierte Software dem Krankenhaus, neue Funktionen zu nutzen und die Kompatibilität mit den neuesten Hardware-Versionen sicherzustellen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Ausrüstung, auf den Krankenhäuser zur Optimierung ihres Transportsystems angewiesen sind, ist die medizinische Kühlung, wie beispielsweise unsere Tenutō Medizinkühlschränke und -gefriergeräte. Sie gewährleisten die korrekte Temperatur von Blutprodukten durch präzise Steuerung und automatische Datenprotokollierung und erfüllen somit die gesetzlichen Anforderungen.

Rückverfolgbarkeit ist nicht nur eine Frage der Technologie, sondern auch des Vertrauens.

Wenn Krankenhäuser Rückverfolgbarkeitstools auswählen, die ihren Bedürfnissen entsprechen, stärken sie nicht nur die Sicherheit, sondern bauen auch Vertrauen zwischen Ärzten und Patienten auf und gewinnen mehr Zeit für die Patientenversorgung.

Ist Ihr Krankenhaus bereit, den Transport kritischer Güter zu überdenken?

Stellen Sie sicher, dass Sie einen Partner haben, der Sie mit einem Rohrpostsystem, Echtzeit-Überwachung zur Rückverfolgbarkeit und Lösungen für das Medikamentenmanagement direkt am Patientenbett unterstützt. Der richtige Partner hilft Ihnen, einen vernetzten und sicheren Arbeitsablauf zu schaffen, damit Ihr Team weniger Zeit mit der Nachverfolgung und mehr Zeit mit der Patientenversorgung verbringen kann.

Hier schreibt: Uwe Hogartz
Uwe Hogartz

Als Produkt Manager TranspoNet verantwortet Uwe alle Produkte unseres Rohrpostsystems TranspoNet – von der Büchse über die Rohre bis hin zur Station. Dazu gehören alle bereits auf dem Markt befindlichen Lösungen, aber auch die, die in der Zukunft entwickelt werden. Das Erstellen von Anforderungsprofilen, Datenblättern und Preislisten sind dabei Teil seiner Aufgaben.


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