Im Folgenden sind einige der Auswirkungen aufgeführt, die ein Cyberangriff auf ein Krankenhaus haben kann:
- Beeinträchtigungen in der Notfallversorgung: Wenn Mitarbeitende nicht auf Patientendaten zugreifen können, sind Notaufnahmen möglicherweise gezwungen, eingehende Patienten an andere Einrichtungen weiterzuleiten.
- Kompromittierte medizinische Geräte: Vernetzte Geräte wie Beatmungsgeräte und Infusionspumpen können manipuliert werden, was ihre Funktionsfähigkeit beeinträchtigen kann.
- Unterbrochene Versorgung und Behandlungen: Gesperrte oder nicht zugängliche Systeme hindern medizinisches Personal daran, Krankenakten oder Bilddaten einzusehen, was zu Verzögerungen bei Behandlungen und Operationen führt.
- Datendiebstahl und Erpressungsrisiken: Cyberkriminelle können auf sensible Patientendaten zugreifen und diese exfiltrieren, um anschließend Zahlungen zu fordern oder mit einer Veröffentlichung zu drohen. Dies kann rechtliche und Reputationsschäden nach sich ziehen.
- Finanzielle Verluste und Ausfallzeiten: Wenn Systeme ausfallen, können Krankenhäuser nicht wie gewohnt arbeiten. Dies führt zu erheblichen Umsatzeinbußen, die pro Minute hohe Kosten verursachen können.
Aktualisierte Software ist Voraussetzung dafür, dass aufgerüstete Hardware das Risiko eines Cyberangriffs reduziert.
Angesichts der zentralen Bedeutung von Systemaktualisierungen beinhalten alle Krankenhauslösungen von Swisslog Healthcare Softwaremanagementvereinbarungen (SMAs), die höchsten betrieblichen Standards und Best Practices der Branche entsprechen. IT‑Fachkräfte und Cybersecurity‑Experten betonen durchgehend, dass bei der Modernisierung von Anlagen oder Systemen – wie beispielsweise Rohrpostanlagen – auch die unterstützende Software aktualisiert werden muss. Andernfalls bleiben kritische Schwachstellen unadressiert, was die Wahrscheinlichkeit eines schwerwiegenden Sicherheitsvorfalls deutlich erhöht. Facility Manager, IT‑Teams und alle für die Systemwartung verantwortlichen Mitarbeitenden sollten regelmäßig bei ihren Lieferanten prüfen, dass stets die aktuellsten Softwareversionen im Einsatz sind. Der Betrieb aktueller Systeme ist entscheidend, um nicht nur die Krankenhausabläufe zu schützen, sondern auch die Versorgungskontinuität und optimale Behandlungsergebnisse für Patienten sicherzustellen.
